Schornsteinfegerleistungen wieder voll absetzbar

Justizia

Die Schornsteinfegerleistungen sind wieder in vollem Umfang absetzbar. Dies haben jetzt die Obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder beschlossen. Bislang konnte nur ein Teil der Schornsteinfegerleistungen in die Steuererklärung eingesetzt werden.

Der Beschluss der Finanzbehörden ist auch rückwirkend gültig. Das heißt in allen noch offenen Fällen werden alle Schornsteinfeger-Leistungen als Handwerkerleistungen anerkannt. Offen ist ein Steuerfall dann, wenn er noch nicht veranlagt wurde oder der Steuerbescheid durch Einspruch noch geändert werden kann, weil der Bescheid noch nicht rechtskräftig ist. Weiterlesen

Sieben Fehler bei der Lohnsteuererklärung

Eintrag im Kalender: Finanzamt

Handwerker-Rechnungen bar zahlen, Riester-Rente nicht angeben, Werbungskosten falsch eintragen, außergewöhnliche Belastungen außen vor lassen: Immer wieder verlieren Steuerzahler Geld durch Fehler in ihrer Einkommensteuererklärung. Ein Überblick.

Steuerfehler Nummer 1: Ausgaben vergessen

Beiträge zum Beispiel für die Riester- oder Rürup-Rente können Arbeitnehmer von der Steuer absetzen. Weil genau das beim Abschluss dieser Verträge meist als Verkaufsargument genannt wird, ist es vielen Bürgern bekannt – aber nicht bewusst. Aus der Praxis wissen wir, dass Steuerzahler oft vergessen, ihre Riester- und Rürup-Kosten in der Steuererklärung anzugeben. Weiterlesen

Private Nutzung des Dienst-Handys ist steuerfreier Mehrwert

Mobile Phone Gift

Grundsätzlich gilt: Geldwerte Vorteile müssen versteuert werden. Oder mit anderen Worten: erhält ein Arbeitnehmer neben seinem Lohn / Gehalt weitere Leistungen für seine Tätigkeit, z. B. kostenloses oder verbilligtes Essen, einen Dienstwagen oder eine Dienstwohnung, so muss er den Betrag, den diese zusätzliche Leistung wert ist, versteuern.

Ausnahme Telekommunikation

Nicht so allerdings beim Mobiltelefon. Nutzt ein Arbeitnehmer dies auch privat, so ist dieser Vorteil nicht der Lohnsteuer zu unterwerfen. Ebenso fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an. Voraussetzung ist lediglich, dass das genutzte Gerät im Eigentum des Arbeitgebers bleibt und ausdrücklich nicht dem Arbeitnehmer gehört. Weiterlesen